Deesche

Dreschen

Text Mundart

Text hochdeutsch

Deesche
Dreschen
DoII janze Wentjer wurd vröger met Deesche (dreschen) utgevöllt. Wäe eene kleene Duuretumel hau, de doosch met dor Flegel. Det Deesch met dorr Flegel leep noe genau Ri-egole aaf. Et ieschte wuurd en de Medde van dorI Denn een Ongerlaag vür de Dare gelagt, e Stöck af fiv Gerve wuurte dofür gebruckt, de Dare noe bönne, eene Mi-eter Breet.
Den ganzen Winter über wurde früher mit Dreschen (Deesche) verbracht. Wer einen kleinen Bauernhof hatte, der drosch noch mit dem Flegel. Das Dreschen mit dem Flegel verlief nach genau festgelegter Reihenfolge. Zuerst wurde in der Mitte der Tenne (Boden der Scheune) eine Unterlage für das Korn ausgebreitet – etwa fünf Garben breit, die mit den Ähren nach innen gelegt wurden, ungefähr einen Meter breit.
Bij de Koaregerve wuurt dor Oarbanjt gelüest, en twie Riehe, de Oare werr noe bönne, de Votte op de Dennsoal aan, op de Ongerlaag gelagt. Nu wuurt eene “Gank” do-drüver gedoesche, denn gedrieht, wejor drüver gedoesche.
Nu iescht wuurt dor twedde Bantj opgemackt, wejer drü-ver gedoesche on denn mett de Flegersgeert gedrieht vür et leste Deesche.
Bei den Korngarben wurde die Arbeit aufgeteilt: In zwei Reihen wurden die Garben nebeneinandergelegt, mit den Halmen zur Mitte hin und den Ähren nach außen, auf die untere Schicht. Nun wurde eine „Gank“ (ein Durchgang, eine Bahn) darüber gedroschen, dann wurden die Garben gewendet und nochmals darüber gedroschen. Dann wurde erst der zweite Bund aufgemacht, wieder darüber gedroschen und dann mit der „Flegelsgeert“ (dem Flegelriemen) gedreht, um das letzte Mal zu dreschen.
Det Strüh wuurt tut Bössele gebonje on koam en dor Wösch. Sue wuurte drie verjor “Bedder’i gedoesche, denn de Ongerlag, donoe alles met de Fork goot opgeschott on uutgereekt. Dor Tied vür de Wanne woar nue doe.
Wannmüehle drieh woer Kengjerwerk, de Kaaf fluug achteruut op eene Hoop. De Fröchte koame vüre det schräg Breet araäf, de Specke fohle tenge e Breet henge, die koame laater op de Tien vür de Köh.
Das Stroh wurde zu Bündeln („Bössele“) gebunden und kam auf den Heuboden. So wurde drei Tage lang „Bettweise“ (Schicht für Schicht) gedroschen – erst die untere Lage, dann wurde alles mit der Forke gut aufgeschüttet und auseinandergezogen. Nun war die Zeit für die „Wanne“ (die Windmühle zum Auswannen) gekommen. Das Worfeln mit der Windmühle war Kinderarbeit: Die Spreu flog nach hinten auf einen Haufen. Die Körner kamen vorn über das schräg gestellte Brett herunter. Die Spelzen, die an dem Brett hängenblieben, kamen später als Futter auf die Tenne für die Kühe.

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Deesche

DoII janze Wentjer wurd vröger met Deesche (dreschen) utgevöllt. Wäe eene kleene Duuretumel hau, de doosch met dor Flegel. Det Deesch met dorr Flegel leep noe genau Ri-egole aaf. Et ieschte wuurd en de Medde van dorI Denn een Ongerlaag vür de Dare gelagt, e Stöck af fiv Gerve wuurte dofür gebruckt, de Dare noe bönne, eene Mi-eter Breet.

Bij de Koaregerve wuurt dor Oarbanjt gelüest, en twie Riehe, de Oare werr noe bönne, de Votte op de Dennsoal aan, op de Ongerlaag gelagt. Nu wuurt eene “Gank” do-drüver gedoesche, denn gedrieht, wejor drüver gedoesche.
Nu iescht wuurt dor twedde Bantj opgemackt, wejer drü-ver gedoesche on denn mett de Flegersgeert gedrieht vür et leste Deesche.

Det Strüh wuurt tut Bössele gebonje on koam en dor Wösch. Sue wuurte drie verjor “Bedder’i gedoesche, denn de Ongerlag, donoe alles met de Fork goot opgeschott on uutgereekt. Dor Tied vür de Wanne woar nue doe.
Wannmüehle drieh woer Kengjerwerk, de Kaaf fluug achteruut op eene Hoop. De Fröchte koame vüre det schräg Breet araäf, de Specke fohle tenge e Breet henge, die koame laater op de Tien vür de Köh.

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Dreschen

Den ganzen Winter über wurde früher mit Dreschen (Deesche) verbracht. Wer einen kleinen Bauernhof hatte, der drosch noch mit dem Flegel. Das Dreschen mit dem Flegel verlief nach genau festgelegter Reihenfolge. Zuerst wurde in der Mitte der Tenne (Boden der Scheune) eine Unterlage für das Korn ausgebreitet – etwa fünf Garben breit, die mit den Ähren nach innen gelegt wurden, ungefähr einen Meter breit.

Bei den Korngarben wurde die Arbeit aufgeteilt: In zwei Reihen wurden die Garben nebeneinandergelegt, mit den Halmen zur Mitte hin und den Ähren nach außen, auf die untere Schicht. Nun wurde eine „Gank“ (ein Durchgang, eine Bahn) darüber gedroschen, dann wurden die Garben gewendet und nochmals darüber gedroschen. Dann wurde erst der zweite Bund aufgemacht, wieder darüber gedroschen und dann mit der „Flegelsgeert“ (dem Flegelriemen) gedreht, um das letzte Mal zu dreschen.

Das Stroh wurde zu Bündeln („Bössele“) gebunden und kam auf den Heuboden. So wurde drei Tage lang „Bettweise“ (Schicht für Schicht) gedroschen – erst die untere Lage, dann wurde alles mit der Forke gut aufgeschüttet und auseinandergezogen. Nun war die Zeit für die „Wanne“ (die Windmühle zum Auswannen) gekommen. Das Worfeln mit der Windmühle war Kinderarbeit: Die Spreu flog nach hinten auf einen Haufen. Die Körner kamen vorn über das schräg gestellte Brett herunter. Die Spelzen, die an dem Brett hängenblieben, kamen später als Futter auf die Tenne für die Kühe.

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Über den Autor

Theo Jansen

aus Harzelt

Der ehemalige Stadtgärtner von Heinsberg, Theo Jansen, stammte ursprünglich aus Harzelt, wo er aufgewachsen war. Mit Herzblut widmete er sich sprichwörtlich seiner „Muttersprache“. Seine Mutter kam nämlich aus Breberen und so kam es, dass sich in seinem Dialekt viele Elemente aus der „Muttersprache“ widerspiegelten. In zahlreichen Ausgaben von „Oos Platt“ der volkskundlichen Arbeitsgemeinschaft im Kreis Heinsberg sind viele Beiträge von Theo Jansen zu finden.

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Dreschen

Den ganzen Winter über wurde früher mit Dreschen (Deesche) verbracht. Wer einen kleinen Bauernhof hatte, der drosch noch mit dem Flegel. Das Dreschen mit dem Flegel verlief nach genau festgelegter Reihenfolge. Zuerst wurde in der Mitte der Tenne (Boden der Scheune) eine Unterlage für das Korn ausgebreitet – etwa fünf Garben breit, die mit den Ähren nach innen gelegt wurden, ungefähr einen Meter breit.

Bei den Korngarben wurde die Arbeit aufgeteilt: In zwei Reihen wurden die Garben nebeneinandergelegt, mit den Halmen zur Mitte hin und den Ähren nach außen, auf die untere Schicht. Nun wurde eine „Gank“ (ein Durchgang, eine Bahn) darüber gedroschen, dann wurden die Garben gewendet und nochmals darüber gedroschen. Dann wurde erst der zweite Bund aufgemacht, wieder darüber gedroschen und dann mit der „Flegelsgeert“ (dem Flegelriemen) gedreht, um das letzte Mal zu dreschen.

Das Stroh wurde zu Bündeln („Bössele“) gebunden und kam auf den Heuboden. So wurde drei Tage lang „Bettweise“ (Schicht für Schicht) gedroschen – erst die untere Lage, dann wurde alles mit der Forke gut aufgeschüttet und auseinandergezogen. Nun war die Zeit für die „Wanne“ (die Windmühle zum Auswannen) gekommen. Das Worfeln mit der Windmühle war Kinderarbeit: Die Spreu flog nach hinten auf einen Haufen. Die Körner kamen vorn über das schräg gestellte Brett herunter. Die Spelzen, die an dem Brett hängenblieben, kamen später als Futter auf die Tenne für die Kühe.

Deesche

DoII janze Wentjer wurd vröger met Deesche (dreschen) utgevöllt. Wäe eene kleene Duuretumel hau, de doosch met dor Flegel. Det Deesch met dorr Flegel leep noe genau Ri-egole aaf. Et ieschte wuurd en de Medde van dorI Denn een Ongerlaag vür de Dare gelagt, e Stöck af fiv Gerve wuurte dofür gebruckt, de Dare noe bönne, eene Mi-eter Breet.

Bij de Koaregerve wuurt dor Oarbanjt gelüest, en twie Riehe, de Oare werr noe bönne, de Votte op de Dennsoal aan, op de Ongerlaag gelagt. Nu wuurt eene “Gank” do-drüver gedoesche, denn gedrieht, wejor drüver gedoesche.
Nu iescht wuurt dor twedde Bantj opgemackt, wejer drü-ver gedoesche on denn mett de Flegersgeert gedrieht vür et leste Deesche.

Det Strüh wuurt tut Bössele gebonje on koam en dor Wösch. Sue wuurte drie verjor “Bedder’i gedoesche, denn de Ongerlag, donoe alles met de Fork goot opgeschott on uutgereekt. Dor Tied vür de Wanne woar nue doe.
Wannmüehle drieh woer Kengjerwerk, de Kaaf fluug achteruut op eene Hoop. De Fröchte koame vüre det schräg Breet araäf, de Specke fohle tenge e Breet henge, die koame laater op de Tien vür de Köh.






Deesche - Dreschen

Dreschen
Deesche
Den ganzen Winter über wurde früher mit Dreschen (Deesche) verbracht. Wer einen kleinen Bauernhof hatte, der drosch noch mit dem Flegel. Das Dreschen mit dem Flegel verlief nach genau festgelegter Reihenfolge. Zuerst wurde in der Mitte der Tenne (Boden der Scheune) eine Unterlage für das Korn ausgebreitet – etwa fünf Garben breit, die mit den Ähren nach innen gelegt wurden, ungefähr einen Meter breit.
DoII janze Wentjer wurd vröger met Deesche (dreschen) utgevöllt. Wäe eene kleene Duuretumel hau, de doosch met dor Flegel. Det Deesch met dorr Flegel leep noe genau Ri-egole aaf. Et ieschte wuurd en de Medde van dorI Denn een Ongerlaag vür de Dare gelagt, e Stöck af fiv Gerve wuurte dofür gebruckt, de Dare noe bönne, eene Mi-eter Breet.
Bei den Korngarben wurde die Arbeit aufgeteilt: In zwei Reihen wurden die Garben nebeneinandergelegt, mit den Halmen zur Mitte hin und den Ähren nach außen, auf die untere Schicht. Nun wurde eine „Gank“ (ein Durchgang, eine Bahn) darüber gedroschen, dann wurden die Garben gewendet und nochmals darüber gedroschen. Dann wurde erst der zweite Bund aufgemacht, wieder darüber gedroschen und dann mit der „Flegelsgeert“ (dem Flegelriemen) gedreht, um das letzte Mal zu dreschen.
Bij de Koaregerve wuurt dor Oarbanjt gelüest, en twie Riehe, de Oare werr noe bönne, de Votte op de Dennsoal aan, op de Ongerlaag gelagt. Nu wuurt eene “Gank” do-drüver gedoesche, denn gedrieht, wejor drüver gedoesche.
Nu iescht wuurt dor twedde Bantj opgemackt, wejer drü-ver gedoesche on denn mett de Flegersgeert gedrieht vür et leste Deesche.
Das Stroh wurde zu Bündeln („Bössele“) gebunden und kam auf den Heuboden. So wurde drei Tage lang „Bettweise“ (Schicht für Schicht) gedroschen – erst die untere Lage, dann wurde alles mit der Forke gut aufgeschüttet und auseinandergezogen. Nun war die Zeit für die „Wanne“ (die Windmühle zum Auswannen) gekommen. Das Worfeln mit der Windmühle war Kinderarbeit: Die Spreu flog nach hinten auf einen Haufen. Die Körner kamen vorn über das schräg gestellte Brett herunter. Die Spelzen, die an dem Brett hängenblieben, kamen später als Futter auf die Tenne für die Kühe.
Det Strüh wuurt tut Bössele gebonje on koam en dor Wösch. Sue wuurte drie verjor “Bedder’i gedoesche, denn de Ongerlag, donoe alles met de Fork goot opgeschott on uutgereekt. Dor Tied vür de Wanne woar nue doe.
Wannmüehle drieh woer Kengjerwerk, de Kaaf fluug achteruut op eene Hoop. De Fröchte koame vüre det schräg Breet araäf, de Specke fohle tenge e Breet henge, die koame laater op de Tien vür de Köh.




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Deesche – Dreschen

Deesche – Dreschen

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Interpret: {acf_name_des_interpreten_vortragender}
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Deesche – Dreschen

Ein Mundart Beitrags aus: Heinsberger-Kernland-Platt

Dreschen

Deesche

verfasst von: {acf_name}
vorgetragen von: {acf_name_des_interpreten_vortragender}

Dreschen

Den ganzen Winter über wurde früher mit Dreschen (Deesche) verbracht. Wer einen kleinen Bauernhof hatte, der drosch noch mit dem Flegel. Das Dreschen mit dem Flegel verlief nach genau festgelegter Reihenfolge. Zuerst wurde in der Mitte der Tenne (Boden der Scheune) eine Unterlage für das Korn ausgebreitet – etwa fünf Garben breit, die mit den Ähren nach innen gelegt wurden, ungefähr einen Meter breit.

Bei den Korngarben wurde die Arbeit aufgeteilt: In zwei Reihen wurden die Garben nebeneinandergelegt, mit den Halmen zur Mitte hin und den Ähren nach außen, auf die untere Schicht. Nun wurde eine „Gank“ (ein Durchgang, eine Bahn) darüber gedroschen, dann wurden die Garben gewendet und nochmals darüber gedroschen. Dann wurde erst der zweite Bund aufgemacht, wieder darüber gedroschen und dann mit der „Flegelsgeert“ (dem Flegelriemen) gedreht, um das letzte Mal zu dreschen.

Das Stroh wurde zu Bündeln („Bössele“) gebunden und kam auf den Heuboden. So wurde drei Tage lang „Bettweise“ (Schicht für Schicht) gedroschen – erst die untere Lage, dann wurde alles mit der Forke gut aufgeschüttet und auseinandergezogen. Nun war die Zeit für die „Wanne“ (die Windmühle zum Auswannen) gekommen. Das Worfeln mit der Windmühle war Kinderarbeit: Die Spreu flog nach hinten auf einen Haufen. Die Körner kamen vorn über das schräg gestellte Brett herunter. Die Spelzen, die an dem Brett hängenblieben, kamen später als Futter auf die Tenne für die Kühe.

Deesche

DoII janze Wentjer wurd vröger met Deesche (dreschen) utgevöllt. Wäe eene kleene Duuretumel hau, de doosch met dor Flegel. Det Deesch met dorr Flegel leep noe genau Ri-egole aaf. Et ieschte wuurd en de Medde van dorI Denn een Ongerlaag vür de Dare gelagt, e Stöck af fiv Gerve wuurte dofür gebruckt, de Dare noe bönne, eene Mi-eter Breet.

Bij de Koaregerve wuurt dor Oarbanjt gelüest, en twie Riehe, de Oare werr noe bönne, de Votte op de Dennsoal aan, op de Ongerlaag gelagt. Nu wuurt eene “Gank” do-drüver gedoesche, denn gedrieht, wejor drüver gedoesche.
Nu iescht wuurt dor twedde Bantj opgemackt, wejer drü-ver gedoesche on denn mett de Flegersgeert gedrieht vür et leste Deesche.

Det Strüh wuurt tut Bössele gebonje on koam en dor Wösch. Sue wuurte drie verjor “Bedder’i gedoesche, denn de Ongerlag, donoe alles met de Fork goot opgeschott on uutgereekt. Dor Tied vür de Wanne woar nue doe.
Wannmüehle drieh woer Kengjerwerk, de Kaaf fluug achteruut op eene Hoop. De Fröchte koame vüre det schräg Breet araäf, de Specke fohle tenge e Breet henge, die koame laater op de Tien vür de Köh.






Deesche - Dreschen

Dreschen
Deesche
Den ganzen Winter über wurde früher mit Dreschen (Deesche) verbracht. Wer einen kleinen Bauernhof hatte, der drosch noch mit dem Flegel. Das Dreschen mit dem Flegel verlief nach genau festgelegter Reihenfolge. Zuerst wurde in der Mitte der Tenne (Boden der Scheune) eine Unterlage für das Korn ausgebreitet – etwa fünf Garben breit, die mit den Ähren nach innen gelegt wurden, ungefähr einen Meter breit.
DoII janze Wentjer wurd vröger met Deesche (dreschen) utgevöllt. Wäe eene kleene Duuretumel hau, de doosch met dor Flegel. Det Deesch met dorr Flegel leep noe genau Ri-egole aaf. Et ieschte wuurd en de Medde van dorI Denn een Ongerlaag vür de Dare gelagt, e Stöck af fiv Gerve wuurte dofür gebruckt, de Dare noe bönne, eene Mi-eter Breet.
Bei den Korngarben wurde die Arbeit aufgeteilt: In zwei Reihen wurden die Garben nebeneinandergelegt, mit den Halmen zur Mitte hin und den Ähren nach außen, auf die untere Schicht. Nun wurde eine „Gank“ (ein Durchgang, eine Bahn) darüber gedroschen, dann wurden die Garben gewendet und nochmals darüber gedroschen. Dann wurde erst der zweite Bund aufgemacht, wieder darüber gedroschen und dann mit der „Flegelsgeert“ (dem Flegelriemen) gedreht, um das letzte Mal zu dreschen.
Bij de Koaregerve wuurt dor Oarbanjt gelüest, en twie Riehe, de Oare werr noe bönne, de Votte op de Dennsoal aan, op de Ongerlaag gelagt. Nu wuurt eene “Gank” do-drüver gedoesche, denn gedrieht, wejor drüver gedoesche.
Nu iescht wuurt dor twedde Bantj opgemackt, wejer drü-ver gedoesche on denn mett de Flegersgeert gedrieht vür et leste Deesche.
Das Stroh wurde zu Bündeln („Bössele“) gebunden und kam auf den Heuboden. So wurde drei Tage lang „Bettweise“ (Schicht für Schicht) gedroschen – erst die untere Lage, dann wurde alles mit der Forke gut aufgeschüttet und auseinandergezogen. Nun war die Zeit für die „Wanne“ (die Windmühle zum Auswannen) gekommen. Das Worfeln mit der Windmühle war Kinderarbeit: Die Spreu flog nach hinten auf einen Haufen. Die Körner kamen vorn über das schräg gestellte Brett herunter. Die Spelzen, die an dem Brett hängenblieben, kamen später als Futter auf die Tenne für die Kühe.
Det Strüh wuurt tut Bössele gebonje on koam en dor Wösch. Sue wuurte drie verjor “Bedder’i gedoesche, denn de Ongerlag, donoe alles met de Fork goot opgeschott on uutgereekt. Dor Tied vür de Wanne woar nue doe.
Wannmüehle drieh woer Kengjerwerk, de Kaaf fluug achteruut op eene Hoop. De Fröchte koame vüre det schräg Breet araäf, de Specke fohle tenge e Breet henge, die koame laater op de Tien vür de Köh.




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