Barbara-Tak

Barbarazweig

Text Mundart

Text hochdeutsch

Barbara-Tak
(4. Dezember = Barbaratag)
Barbara-Zweig
(4. Dezember = Barbaratag)
Kieschetäk hüüt ding ech, drüch vom kaale Aas,
en de wärme Stuev be mech, en e Waaterjlas.
Suach bald Knoppe driive, am klenste Tok sojar.
Suach et jröne, blöhe, an de Kressmessdaach.
Wat jätt Leev un Wärmde, doch net all vermaar.
Kirschzweig, heute steck ich, trocken vom kahlen Ast,
in der warmen Stube bei mir, in ein Glas mit Wasser.
Sehe bald treiben Knospen, am kleinsten Zweig sogar.
Sehe, grünen, blühen am Weihnachtstag.
Was ein wenig Liebe und Wärme doch nicht alles vermag.
Blöhe es et Loche, von e Menschekenk.
Dat sech ment verluare, nu op en Kier vönkt.
Wo et sech dröm kärmde, wat en öm verschött,
es wie Kieschetogge, langsam oppjeblödd,
blos jätt. Leev un Wärmde, es alles wat man brukt.
Das Blühen ist ein Lächeln, von einem Menschenkind.
Das sich verloren glaubte und sich auf einmal findet.
Worum er sich sorgte, was in ihm verschüttet,
das ist wie Kirschenzweige, langsam aufgeblüht,
nur ein wenig. Liebe und Wärme – das ist alles, was man braucht.

Text Mundart

Barbara-Tak
(4. Dezember = Barbaratag)

Kieschetäk hüüt ding ech, drüch vom kaale Aas,
en de wärme Stuev be mech, en e Waaterjlas.
Suach bald Knoppe driive, am klenste Tok sojar.
Suach et jröne, blöhe, an de Kressmessdaach.
Wat jätt Leev un Wärmde, doch net all vermaar.

Blöhe es et Loche, von e Menschekenk.
Dat sech ment verluare, nu op en Kier vönkt.
Wo et sech dröm kärmde, wat en öm verschött,
es wie Kieschetogge, langsam oppjeblödd,
blos jätt. Leev un Wärmde, es alles wat man brukt.

Text hochdeutsch

Barbara-Zweig
(4. Dezember = Barbaratag)

Kirschzweig, heute steck ich, trocken vom kahlen Ast,
in der warmen Stube bei mir, in ein Glas mit Wasser.
Sehe bald treiben Knospen, am kleinsten Zweig sogar.
Sehe, grünen, blühen am Weihnachtstag.
Was ein wenig Liebe und Wärme doch nicht alles vermag.

Das Blühen ist ein Lächeln, von einem Menschenkind.
Das sich verloren glaubte und sich auf einmal findet.
Worum er sich sorgte, was in ihm verschüttet,
das ist wie Kirschenzweige, langsam aufgeblüht,
nur ein wenig. Liebe und Wärme – das ist alles, was man braucht.

Schon gewusst?

Dieser Text beschreibt die alte Tradition, am Barbaratag (4. Dezember) Kirschzweige zu schneiden und ins Wasser zu stellen, damit sie an Weihnachten blühen – ein Symbol für Hoffnung, neues Leben und innere Wärme in der dunklen Jahreszeit.

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Über den Autor

Sibylla Breuer

aus Harbeck
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Dieser Beitrag stammt aus Harbeck.
aus der Sprachregion Schwalmtal-Platt in der Rubrik Feste, Oos Platt Winter 1981/1982

Barbara-Zweig
(4. Dezember = Barbaratag)

Kirschzweig, heute steck ich, trocken vom kahlen Ast,
in der warmen Stube bei mir, in ein Glas mit Wasser.
Sehe bald treiben Knospen, am kleinsten Zweig sogar.
Sehe, grünen, blühen am Weihnachtstag.
Was ein wenig Liebe und Wärme doch nicht alles vermag.

Das Blühen ist ein Lächeln, von einem Menschenkind.
Das sich verloren glaubte und sich auf einmal findet.
Worum er sich sorgte, was in ihm verschüttet,
das ist wie Kirschenzweige, langsam aufgeblüht,
nur ein wenig. Liebe und Wärme – das ist alles, was man braucht.

Barbara-Tak
(4. Dezember = Barbaratag)

Kieschetäk hüüt ding ech, drüch vom kaale Aas,
en de wärme Stuev be mech, en e Waaterjlas.
Suach bald Knoppe driive, am klenste Tok sojar.
Suach et jröne, blöhe, an de Kressmessdaach.
Wat jätt Leev un Wärmde, doch net all vermaar.

Blöhe es et Loche, von e Menschekenk.
Dat sech ment verluare, nu op en Kier vönkt.
Wo et sech dröm kärmde, wat en öm verschött,
es wie Kieschetogge, langsam oppjeblödd,
blos jätt. Leev un Wärmde, es alles wat man brukt.






Barbara-Tak - Barbarazweig

aus der Sprachregion Schwalmtal-Platt in der Rubrik Feste, Oos Platt Winter 1981/1982
Barbara-Zweig
(4. Dezember = Barbaratag)
Barbara-Tak
(4. Dezember = Barbaratag)
Kirschzweig, heute steck ich, trocken vom kahlen Ast,
in der warmen Stube bei mir, in ein Glas mit Wasser.
Sehe bald treiben Knospen, am kleinsten Zweig sogar.
Sehe, grünen, blühen am Weihnachtstag.
Was ein wenig Liebe und Wärme doch nicht alles vermag.
Kieschetäk hüüt ding ech, drüch vom kaale Aas,
en de wärme Stuev be mech, en e Waaterjlas.
Suach bald Knoppe driive, am klenste Tok sojar.
Suach et jröne, blöhe, an de Kressmessdaach.
Wat jätt Leev un Wärmde, doch net all vermaar.
Das Blühen ist ein Lächeln, von einem Menschenkind.
Das sich verloren glaubte und sich auf einmal findet.
Worum er sich sorgte, was in ihm verschüttet,
das ist wie Kirschenzweige, langsam aufgeblüht,
nur ein wenig. Liebe und Wärme – das ist alles, was man braucht.
Blöhe es et Loche, von e Menschekenk.
Dat sech ment verluare, nu op en Kier vönkt.
Wo et sech dröm kärmde, wat en öm verschött,
es wie Kieschetogge, langsam oppjeblödd,
blos jätt. Leev un Wärmde, es alles wat man brukt.




Barbara-Tak – Barbarazweig

Ein Mundart Beitrags aus: Schwalmtal-Platt

Barbarazweig

Barbara-Tak

verfasst von: {acf_name}
vorgetragen von: {acf_name_des_interpreten_vortragender}
aus der Sprachregion Schwalmtal-Platt in der Rubrik Feste, Oos Platt Winter 1981/1982

Barbara-Zweig
(4. Dezember = Barbaratag)

Kirschzweig, heute steck ich, trocken vom kahlen Ast,
in der warmen Stube bei mir, in ein Glas mit Wasser.
Sehe bald treiben Knospen, am kleinsten Zweig sogar.
Sehe, grünen, blühen am Weihnachtstag.
Was ein wenig Liebe und Wärme doch nicht alles vermag.

Das Blühen ist ein Lächeln, von einem Menschenkind.
Das sich verloren glaubte und sich auf einmal findet.
Worum er sich sorgte, was in ihm verschüttet,
das ist wie Kirschenzweige, langsam aufgeblüht,
nur ein wenig. Liebe und Wärme – das ist alles, was man braucht.

Barbara-Tak
(4. Dezember = Barbaratag)

Kieschetäk hüüt ding ech, drüch vom kaale Aas,
en de wärme Stuev be mech, en e Waaterjlas.
Suach bald Knoppe driive, am klenste Tok sojar.
Suach et jröne, blöhe, an de Kressmessdaach.
Wat jätt Leev un Wärmde, doch net all vermaar.

Blöhe es et Loche, von e Menschekenk.
Dat sech ment verluare, nu op en Kier vönkt.
Wo et sech dröm kärmde, wat en öm verschött,
es wie Kieschetogge, langsam oppjeblödd,
blos jätt. Leev un Wärmde, es alles wat man brukt.






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aus der Sprachregion Schwalmtal-Platt in der Rubrik Feste, Oos Platt Winter 1981/1982
Barbara-Zweig
(4. Dezember = Barbaratag)
Barbara-Tak
(4. Dezember = Barbaratag)
Kirschzweig, heute steck ich, trocken vom kahlen Ast,
in der warmen Stube bei mir, in ein Glas mit Wasser.
Sehe bald treiben Knospen, am kleinsten Zweig sogar.
Sehe, grünen, blühen am Weihnachtstag.
Was ein wenig Liebe und Wärme doch nicht alles vermag.
Kieschetäk hüüt ding ech, drüch vom kaale Aas,
en de wärme Stuev be mech, en e Waaterjlas.
Suach bald Knoppe driive, am klenste Tok sojar.
Suach et jröne, blöhe, an de Kressmessdaach.
Wat jätt Leev un Wärmde, doch net all vermaar.
Das Blühen ist ein Lächeln, von einem Menschenkind.
Das sich verloren glaubte und sich auf einmal findet.
Worum er sich sorgte, was in ihm verschüttet,
das ist wie Kirschenzweige, langsam aufgeblüht,
nur ein wenig. Liebe und Wärme – das ist alles, was man braucht.
Blöhe es et Loche, von e Menschekenk.
Dat sech ment verluare, nu op en Kier vönkt.
Wo et sech dröm kärmde, wat en öm verschött,
es wie Kieschetogge, langsam oppjeblödd,
blos jätt. Leev un Wärmde, es alles wat man brukt.




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Dieser Text beschreibt die alte Tradition, am Barbaratag (4. Dezember) Kirschzweige zu schneiden und ins Wasser zu stellen, damit sie an Weihnachten blühen – ein Symbol für Hoffnung, neues Leben und innere Wärme in der dunklen Jahreszeit.