E Schwaljenäst

Ein Schwalbennest

Text Mundart

Text hochdeutsch

E Schwaljenäst
Ein Schwalbennest
E Schwaljenäst, en Hus voll Jlöck
Met Schwaljekenger, veer of vief Stöck.
Die aue, die hauen ön leeve Last,
Et Foor de söke en aller Hast.
Ein Schwalbennest, ein Haus voller Glück,
mit Schwalbenkindern — vier oder fünf Stück.
Die Alten hatten ihre liebe Last,
das Futter zu suchen sie in großer Hast.
Sie flure erut on flure errenn,
Die Jonge, die hauen een Deel mar em Senn:
Sie schieden on rieten de Bäcke op,
On schlogden eraaf, wat hön ejestoppt.
Sie flogen hinaus und flogen herein,
die Jungen haben nur ein Teil im Sinn:
Sie schrieen und rissen die Schnäbel auf,
schlucken hinunter, was man ihnen hineingestopft hatte.
Et woar plaserlek, vör tutesien,
En Viegelnäske voll Sonneschien.
De Sörch vör de Kenger, jeen lochte Stöck,
Mar alles bineen, en Hus voll flöck.
Es war vergnüglich zuzusehen,
ein Vogelnest voll Sonnenschein.
Die Sorge um die Kinder, kein leichtes Stück,
doch alles beisammen: ein Haus voll Glück.

Text Mundart

E Schwaljenäst

E Schwaljenäst, en Hus voll Jlöck
Met Schwaljekenger, veer of vief Stöck.
Die aue, die hauen ön leeve Last,
Et Foor de söke en aller Hast.

Sie flure erut on flure errenn,
Die Jonge, die hauen een Deel mar em Senn:
Sie schieden on rieten de Bäcke op,
On schlogden eraaf, wat hön ejestoppt.

Et woar plaserlek, vör tutesien,
En Viegelnäske voll Sonneschien.
De Sörch vör de Kenger, jeen lochte Stöck,
Mar alles bineen, en Hus voll flöck.

Text hochdeutsch

Ein Schwalbennest

Ein Schwalbennest, ein Haus voller Glück,
mit Schwalbenkindern — vier oder fünf Stück.
Die Alten hatten ihre liebe Last,
das Futter zu suchen sie in großer Hast.

Sie flogen hinaus und flogen herein,
die Jungen haben nur ein Teil im Sinn:
Sie schrieen und rissen die Schnäbel auf,
schlucken hinunter, was man ihnen hineingestopft hatte.

Es war vergnüglich zuzusehen,
ein Vogelnest voll Sonnenschein.
Die Sorge um die Kinder, kein leichtes Stück,
doch alles beisammen: ein Haus voll Glück.

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Über den Autor

Hubert Jakobs

aus Kempen

Blindenschullehrer

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Heimatkalender 1951
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Ein Schwalbennest

Ein Schwalbennest, ein Haus voller Glück,
mit Schwalbenkindern — vier oder fünf Stück.
Die Alten hatten ihre liebe Last,
das Futter zu suchen sie in großer Hast.

Sie flogen hinaus und flogen herein,
die Jungen haben nur ein Teil im Sinn:
Sie schrieen und rissen die Schnäbel auf,
schlucken hinunter, was man ihnen hineingestopft hatte.

Es war vergnüglich zuzusehen,
ein Vogelnest voll Sonnenschein.
Die Sorge um die Kinder, kein leichtes Stück,
doch alles beisammen: ein Haus voll Glück.

E Schwaljenäst

E Schwaljenäst, en Hus voll Jlöck
Met Schwaljekenger, veer of vief Stöck.
Die aue, die hauen ön leeve Last,
Et Foor de söke en aller Hast.

Sie flure erut on flure errenn,
Die Jonge, die hauen een Deel mar em Senn:
Sie schieden on rieten de Bäcke op,
On schlogden eraaf, wat hön ejestoppt.

Et woar plaserlek, vör tutesien,
En Viegelnäske voll Sonneschien.
De Sörch vör de Kenger, jeen lochte Stöck,
Mar alles bineen, en Hus voll flöck.

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Quelle: Heimatkalender 1951





E Schwaljenäst - Ein Schwalbennest

Ein Schwalbennest
E Schwaljenäst
Ein Schwalbennest, ein Haus voller Glück,
mit Schwalbenkindern — vier oder fünf Stück.
Die Alten hatten ihre liebe Last,
das Futter zu suchen sie in großer Hast.
E Schwaljenäst, en Hus voll Jlöck
Met Schwaljekenger, veer of vief Stöck.
Die aue, die hauen ön leeve Last,
Et Foor de söke en aller Hast.
Sie flogen hinaus und flogen herein,
die Jungen haben nur ein Teil im Sinn:
Sie schrieen und rissen die Schnäbel auf,
schlucken hinunter, was man ihnen hineingestopft hatte.
Sie flure erut on flure errenn,
Die Jonge, die hauen een Deel mar em Senn:
Sie schieden on rieten de Bäcke op,
On schlogden eraaf, wat hön ejestoppt.
Es war vergnüglich zuzusehen,
ein Vogelnest voll Sonnenschein.
Die Sorge um die Kinder, kein leichtes Stück,
doch alles beisammen: ein Haus voll Glück.
Et woar plaserlek, vör tutesien,
En Viegelnäske voll Sonneschien.
De Sörch vör de Kenger, jeen lochte Stöck,
Mar alles bineen, en Hus voll flöck.
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Quelle: Heimatkalender 1951




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Interpret: {acf_name_des_interpreten_vortragender}
Feste,Heimat,Oos Platt Sommer 1981

E Schwaljenäst – Ein Schwalbennest

Ein Mundart Beitrags aus: Heinsberger-Kernland-Platt

Ein Schwalbennest

E Schwaljenäst

verfasst von: {acf_name}
vorgetragen von: {acf_name_des_interpreten_vortragender}

Ein Schwalbennest

Ein Schwalbennest, ein Haus voller Glück,
mit Schwalbenkindern — vier oder fünf Stück.
Die Alten hatten ihre liebe Last,
das Futter zu suchen sie in großer Hast.

Sie flogen hinaus und flogen herein,
die Jungen haben nur ein Teil im Sinn:
Sie schrieen und rissen die Schnäbel auf,
schlucken hinunter, was man ihnen hineingestopft hatte.

Es war vergnüglich zuzusehen,
ein Vogelnest voll Sonnenschein.
Die Sorge um die Kinder, kein leichtes Stück,
doch alles beisammen: ein Haus voll Glück.

E Schwaljenäst

E Schwaljenäst, en Hus voll Jlöck
Met Schwaljekenger, veer of vief Stöck.
Die aue, die hauen ön leeve Last,
Et Foor de söke en aller Hast.

Sie flure erut on flure errenn,
Die Jonge, die hauen een Deel mar em Senn:
Sie schieden on rieten de Bäcke op,
On schlogden eraaf, wat hön ejestoppt.

Et woar plaserlek, vör tutesien,
En Viegelnäske voll Sonneschien.
De Sörch vör de Kenger, jeen lochte Stöck,
Mar alles bineen, en Hus voll flöck.

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unkown array key beschreibung
Quelle: Heimatkalender 1951





E Schwaljenäst - Ein Schwalbennest

Ein Schwalbennest
E Schwaljenäst
Ein Schwalbennest, ein Haus voller Glück,
mit Schwalbenkindern — vier oder fünf Stück.
Die Alten hatten ihre liebe Last,
das Futter zu suchen sie in großer Hast.
E Schwaljenäst, en Hus voll Jlöck
Met Schwaljekenger, veer of vief Stöck.
Die aue, die hauen ön leeve Last,
Et Foor de söke en aller Hast.
Sie flogen hinaus und flogen herein,
die Jungen haben nur ein Teil im Sinn:
Sie schrieen und rissen die Schnäbel auf,
schlucken hinunter, was man ihnen hineingestopft hatte.
Sie flure erut on flure errenn,
Die Jonge, die hauen een Deel mar em Senn:
Sie schieden on rieten de Bäcke op,
On schlogden eraaf, wat hön ejestoppt.
Es war vergnüglich zuzusehen,
ein Vogelnest voll Sonnenschein.
Die Sorge um die Kinder, kein leichtes Stück,
doch alles beisammen: ein Haus voll Glück.
Et woar plaserlek, vör tutesien,
En Viegelnäske voll Sonneschien.
De Sörch vör de Kenger, jeen lochte Stöck,
Mar alles bineen, en Hus voll flöck.
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Quelle: Heimatkalender 1951




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