Derr Suemer es bald üever

Der Sommer ist bald vorbei

Text Mundart

Text hochdeutsch

Derr Suemer es bald üever
Der Sommer ist bald vorbei
Rückste et net, völlste on hüerste et net? Mie Jevöhl sett et mech all e paar dach, derr Suemer es bald üever. De Prume on Piesche send üeverriep. De Wääspe maake sech över de hangejeblievene Vröet her. De Buere hant et Koare all lang en de Schüer. De Loft es schwoar on sööt, möösch.
Bloß de Schwälvkes schiene keene Aacht do drop te han.
Die vleje derr janze Daach, als wenn se et net jedoan kreesche. Et duurt net mie lang, dann solle se wahl op Weasch sen. Derr läste Suemerdaach es vörr mesch Herskir-mes. Dann wött opjedöscht, als woll man alles presenteere, wat derr Herrjott het wasse loate. Wat send werr riek on stoot. Do kannste oahne Wieduen et sonndaachs en de Hommes enne 10-Markschien in der Klengelbüll schmiete. Et het jo alles jotjejange met et wear. De janze Vamillie es jesonk, on alles es parat vörr der wengter.
De schönnste Daach send üever. Et oavens tröckt all jet Neavel op, on en derr Bonget es et Jraas all naat öm säas Uhre. Et es mesch enne Anjang no benne de joan, äver et wött jet köhl buute. De Klängerstöndsches weade e bißke kotter, der Hers röckt e bißke noeder. Derr Jedanke an e Vürrke en derr Kamin deet joot. Et woar jenoch Suemer.
Riechst du es nicht, fühlst du es nicht, hörst du es nicht? Seit ein paar Tagen sagt mir mein Gefühl: Der Sommer ist bald über. Die Pflaumen und Pfirsiche sind überreif. Die Wespen machen sich über das hängengebliebene Obst her. Die Bauern haben das Korn längst in der Scheune. Die Luft ist schwer und süß, feucht.
Nur die Schwalben scheinen darauf keine Rücksicht zu nehmen.
Sie fliegen den ganzen Tag, als wenn sie es nicht getan kriegten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie wohl auf dem Weg sein. Der letzte Sommertag ist für mich der Herbsttag. Dann wird aufgetischt, als wolle man alles zeigen, was der liebe Gott hat wachsen lassen. Was sind wir reich und stolz. Da kann man ohne Wehtun sonntags im Hochamt auch mal einen Zehnmarkschein in den Klingelbeutel werfen. Das Wetter ist ja gut gewesen. Die ganze Familie ist gesund, und alles ist bereit für den Winter.
Die schönsten Tage sind vorbei. Abends zieht schon etwas Nebel auf, und in der Baumwiese ist das Gras gegen sechs Uhr schon feucht. Es ist mir ein Angang nach drinnen zu gehen, aber draußen wird es schon etwas kühler. Die Plauderstündchen werden etwas kürzer, der Herbst rückt etwas näher. Der Gedanke an ein Feuer im Kamin tut gut. Es war genug Sommer.

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Derr Suemer es bald üever

Rückste et net, völlste on hüerste et net? Mie Jevöhl sett et mech all e paar dach, derr Suemer es bald üever. De Prume on Piesche send üeverriep. De Wääspe maake sech över de hangejeblievene Vröet her. De Buere hant et Koare all lang en de Schüer. De Loft es schwoar on sööt, möösch.
Bloß de Schwälvkes schiene keene Aacht do drop te han.
Die vleje derr janze Daach, als wenn se et net jedoan kreesche. Et duurt net mie lang, dann solle se wahl op Weasch sen. Derr läste Suemerdaach es vörr mesch Herskir-mes. Dann wött opjedöscht, als woll man alles presenteere, wat derr Herrjott het wasse loate. Wat send werr riek on stoot. Do kannste oahne Wieduen et sonndaachs en de Hommes enne 10-Markschien in der Klengelbüll schmiete. Et het jo alles jotjejange met et wear. De janze Vamillie es jesonk, on alles es parat vörr der wengter.
De schönnste Daach send üever. Et oavens tröckt all jet Neavel op, on en derr Bonget es et Jraas all naat öm säas Uhre. Et es mesch enne Anjang no benne de joan, äver et wött jet köhl buute. De Klängerstöndsches weade e bißke kotter, der Hers röckt e bißke noeder. Derr Jedanke an e Vürrke en derr Kamin deet joot. Et woar jenoch Suemer.

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Der Sommer ist bald vorbei

Riechst du es nicht, fühlst du es nicht, hörst du es nicht? Seit ein paar Tagen sagt mir mein Gefühl: Der Sommer ist bald über. Die Pflaumen und Pfirsiche sind überreif. Die Wespen machen sich über das hängengebliebene Obst her. Die Bauern haben das Korn längst in der Scheune. Die Luft ist schwer und süß, feucht.
Nur die Schwalben scheinen darauf keine Rücksicht zu nehmen.
Sie fliegen den ganzen Tag, als wenn sie es nicht getan kriegten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie wohl auf dem Weg sein. Der letzte Sommertag ist für mich der Herbsttag. Dann wird aufgetischt, als wolle man alles zeigen, was der liebe Gott hat wachsen lassen. Was sind wir reich und stolz. Da kann man ohne Wehtun sonntags im Hochamt auch mal einen Zehnmarkschein in den Klingelbeutel werfen. Das Wetter ist ja gut gewesen. Die ganze Familie ist gesund, und alles ist bereit für den Winter.
Die schönsten Tage sind vorbei. Abends zieht schon etwas Nebel auf, und in der Baumwiese ist das Gras gegen sechs Uhr schon feucht. Es ist mir ein Angang nach drinnen zu gehen, aber draußen wird es schon etwas kühler. Die Plauderstündchen werden etwas kürzer, der Herbst rückt etwas näher. Der Gedanke an ein Feuer im Kamin tut gut. Es war genug Sommer.

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Über den Autor

Maria Gerards

aus Wildenrath

Sie ist ein Kind der engeren Region, die Mundart ihr Hobby: Maria Gerards, die seit 1980 in Wildenrath lebt. 1947 in Dalheim-Rödgen als Maria Windeck geboren, zog sie nach der Hochzeit mit ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter in dessen Heimatstadt Wassenberg. Die gelernte Buchhalterin konnte sich mit den Ausprägungen des Plattdeutschen ihrer Wohn- und Lebensorte beschäftigen. Das zu ihrer Kinder- und Jugendzeit verpönte Platt lernte sie über ihre Großmutter schätzen und später schreiben.

Ihre Themen findet sie in der genauen Beobachtung des alltäglichen Lebens – heute und auch in der Vergangenheit.

Die Ergebnisse trägt sie auf den jährlich wiederkehrenden Wassenberger Plattdütsch-Oavenden in der Burg vor.

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Dieser Beitrag stammt aus Wildenrath.
aus der Sprachregion Wassenberger-Riedelland-Platt in der Rubrik Natur, Oos Platt Winter 1981/1982

Der Sommer ist bald vorbei

Riechst du es nicht, fühlst du es nicht, hörst du es nicht? Seit ein paar Tagen sagt mir mein Gefühl: Der Sommer ist bald über. Die Pflaumen und Pfirsiche sind überreif. Die Wespen machen sich über das hängengebliebene Obst her. Die Bauern haben das Korn längst in der Scheune. Die Luft ist schwer und süß, feucht.
Nur die Schwalben scheinen darauf keine Rücksicht zu nehmen.
Sie fliegen den ganzen Tag, als wenn sie es nicht getan kriegten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie wohl auf dem Weg sein. Der letzte Sommertag ist für mich der Herbsttag. Dann wird aufgetischt, als wolle man alles zeigen, was der liebe Gott hat wachsen lassen. Was sind wir reich und stolz. Da kann man ohne Wehtun sonntags im Hochamt auch mal einen Zehnmarkschein in den Klingelbeutel werfen. Das Wetter ist ja gut gewesen. Die ganze Familie ist gesund, und alles ist bereit für den Winter.
Die schönsten Tage sind vorbei. Abends zieht schon etwas Nebel auf, und in der Baumwiese ist das Gras gegen sechs Uhr schon feucht. Es ist mir ein Angang nach drinnen zu gehen, aber draußen wird es schon etwas kühler. Die Plauderstündchen werden etwas kürzer, der Herbst rückt etwas näher. Der Gedanke an ein Feuer im Kamin tut gut. Es war genug Sommer.

Derr Suemer es bald üever

Rückste et net, völlste on hüerste et net? Mie Jevöhl sett et mech all e paar dach, derr Suemer es bald üever. De Prume on Piesche send üeverriep. De Wääspe maake sech över de hangejeblievene Vröet her. De Buere hant et Koare all lang en de Schüer. De Loft es schwoar on sööt, möösch.
Bloß de Schwälvkes schiene keene Aacht do drop te han.
Die vleje derr janze Daach, als wenn se et net jedoan kreesche. Et duurt net mie lang, dann solle se wahl op Weasch sen. Derr läste Suemerdaach es vörr mesch Herskir-mes. Dann wött opjedöscht, als woll man alles presenteere, wat derr Herrjott het wasse loate. Wat send werr riek on stoot. Do kannste oahne Wieduen et sonndaachs en de Hommes enne 10-Markschien in der Klengelbüll schmiete. Et het jo alles jotjejange met et wear. De janze Vamillie es jesonk, on alles es parat vörr der wengter.
De schönnste Daach send üever. Et oavens tröckt all jet Neavel op, on en derr Bonget es et Jraas all naat öm säas Uhre. Et es mesch enne Anjang no benne de joan, äver et wött jet köhl buute. De Klängerstöndsches weade e bißke kotter, der Hers röckt e bißke noeder. Derr Jedanke an e Vürrke en derr Kamin deet joot. Et woar jenoch Suemer.

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Derr Suemer es bald üever - Der Sommer ist bald vorbei

aus der Sprachregion Wassenberger-Riedelland-Platt in der Rubrik Natur, Oos Platt Winter 1981/1982
Der Sommer ist bald vorbei
Derr Suemer es bald üever
Riechst du es nicht, fühlst du es nicht, hörst du es nicht? Seit ein paar Tagen sagt mir mein Gefühl: Der Sommer ist bald über. Die Pflaumen und Pfirsiche sind überreif. Die Wespen machen sich über das hängengebliebene Obst her. Die Bauern haben das Korn längst in der Scheune. Die Luft ist schwer und süß, feucht.
Nur die Schwalben scheinen darauf keine Rücksicht zu nehmen.
Sie fliegen den ganzen Tag, als wenn sie es nicht getan kriegten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie wohl auf dem Weg sein. Der letzte Sommertag ist für mich der Herbsttag. Dann wird aufgetischt, als wolle man alles zeigen, was der liebe Gott hat wachsen lassen. Was sind wir reich und stolz. Da kann man ohne Wehtun sonntags im Hochamt auch mal einen Zehnmarkschein in den Klingelbeutel werfen. Das Wetter ist ja gut gewesen. Die ganze Familie ist gesund, und alles ist bereit für den Winter.
Die schönsten Tage sind vorbei. Abends zieht schon etwas Nebel auf, und in der Baumwiese ist das Gras gegen sechs Uhr schon feucht. Es ist mir ein Angang nach drinnen zu gehen, aber draußen wird es schon etwas kühler. Die Plauderstündchen werden etwas kürzer, der Herbst rückt etwas näher. Der Gedanke an ein Feuer im Kamin tut gut. Es war genug Sommer.
Rückste et net, völlste on hüerste et net? Mie Jevöhl sett et mech all e paar dach, derr Suemer es bald üever. De Prume on Piesche send üeverriep. De Wääspe maake sech över de hangejeblievene Vröet her. De Buere hant et Koare all lang en de Schüer. De Loft es schwoar on sööt, möösch.
Bloß de Schwälvkes schiene keene Aacht do drop te han.
Die vleje derr janze Daach, als wenn se et net jedoan kreesche. Et duurt net mie lang, dann solle se wahl op Weasch sen. Derr läste Suemerdaach es vörr mesch Herskir-mes. Dann wött opjedöscht, als woll man alles presenteere, wat derr Herrjott het wasse loate. Wat send werr riek on stoot. Do kannste oahne Wieduen et sonndaachs en de Hommes enne 10-Markschien in der Klengelbüll schmiete. Et het jo alles jotjejange met et wear. De janze Vamillie es jesonk, on alles es parat vörr der wengter.
De schönnste Daach send üever. Et oavens tröckt all jet Neavel op, on en derr Bonget es et Jraas all naat öm säas Uhre. Et es mesch enne Anjang no benne de joan, äver et wött jet köhl buute. De Klängerstöndsches weade e bißke kotter, der Hers röckt e bißke noeder. Derr Jedanke an e Vürrke en derr Kamin deet joot. Et woar jenoch Suemer.
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geändert: 22.09.2026
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geändert: 22.09.2026
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Interpret: {acf_name_des_interpreten_vortragender}
Feste,Heimat,Oos Platt Sommer 1981

Derr Suemer es bald üever – Der Sommer ist bald vorbei

Ein Mundart Beitrags aus: Wassenberger-Riedelland-Platt

Der Sommer ist bald vorbei

Derr Suemer es bald üever

verfasst von: {acf_name}
vorgetragen von: {acf_name_des_interpreten_vortragender}
aus der Sprachregion Wassenberger-Riedelland-Platt in der Rubrik Natur, Oos Platt Winter 1981/1982

Der Sommer ist bald vorbei

Riechst du es nicht, fühlst du es nicht, hörst du es nicht? Seit ein paar Tagen sagt mir mein Gefühl: Der Sommer ist bald über. Die Pflaumen und Pfirsiche sind überreif. Die Wespen machen sich über das hängengebliebene Obst her. Die Bauern haben das Korn längst in der Scheune. Die Luft ist schwer und süß, feucht.
Nur die Schwalben scheinen darauf keine Rücksicht zu nehmen.
Sie fliegen den ganzen Tag, als wenn sie es nicht getan kriegten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie wohl auf dem Weg sein. Der letzte Sommertag ist für mich der Herbsttag. Dann wird aufgetischt, als wolle man alles zeigen, was der liebe Gott hat wachsen lassen. Was sind wir reich und stolz. Da kann man ohne Wehtun sonntags im Hochamt auch mal einen Zehnmarkschein in den Klingelbeutel werfen. Das Wetter ist ja gut gewesen. Die ganze Familie ist gesund, und alles ist bereit für den Winter.
Die schönsten Tage sind vorbei. Abends zieht schon etwas Nebel auf, und in der Baumwiese ist das Gras gegen sechs Uhr schon feucht. Es ist mir ein Angang nach drinnen zu gehen, aber draußen wird es schon etwas kühler. Die Plauderstündchen werden etwas kürzer, der Herbst rückt etwas näher. Der Gedanke an ein Feuer im Kamin tut gut. Es war genug Sommer.

Derr Suemer es bald üever

Rückste et net, völlste on hüerste et net? Mie Jevöhl sett et mech all e paar dach, derr Suemer es bald üever. De Prume on Piesche send üeverriep. De Wääspe maake sech över de hangejeblievene Vröet her. De Buere hant et Koare all lang en de Schüer. De Loft es schwoar on sööt, möösch.
Bloß de Schwälvkes schiene keene Aacht do drop te han.
Die vleje derr janze Daach, als wenn se et net jedoan kreesche. Et duurt net mie lang, dann solle se wahl op Weasch sen. Derr läste Suemerdaach es vörr mesch Herskir-mes. Dann wött opjedöscht, als woll man alles presenteere, wat derr Herrjott het wasse loate. Wat send werr riek on stoot. Do kannste oahne Wieduen et sonndaachs en de Hommes enne 10-Markschien in der Klengelbüll schmiete. Et het jo alles jotjejange met et wear. De janze Vamillie es jesonk, on alles es parat vörr der wengter.
De schönnste Daach send üever. Et oavens tröckt all jet Neavel op, on en derr Bonget es et Jraas all naat öm säas Uhre. Et es mesch enne Anjang no benne de joan, äver et wött jet köhl buute. De Klängerstöndsches weade e bißke kotter, der Hers röckt e bißke noeder. Derr Jedanke an e Vürrke en derr Kamin deet joot. Et woar jenoch Suemer.

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aus der Sprachregion Wassenberger-Riedelland-Platt in der Rubrik Natur, Oos Platt Winter 1981/1982
Der Sommer ist bald vorbei
Derr Suemer es bald üever
Riechst du es nicht, fühlst du es nicht, hörst du es nicht? Seit ein paar Tagen sagt mir mein Gefühl: Der Sommer ist bald über. Die Pflaumen und Pfirsiche sind überreif. Die Wespen machen sich über das hängengebliebene Obst her. Die Bauern haben das Korn längst in der Scheune. Die Luft ist schwer und süß, feucht.
Nur die Schwalben scheinen darauf keine Rücksicht zu nehmen.
Sie fliegen den ganzen Tag, als wenn sie es nicht getan kriegten. Es dauert aber nicht mehr lange, dann werden sie wohl auf dem Weg sein. Der letzte Sommertag ist für mich der Herbsttag. Dann wird aufgetischt, als wolle man alles zeigen, was der liebe Gott hat wachsen lassen. Was sind wir reich und stolz. Da kann man ohne Wehtun sonntags im Hochamt auch mal einen Zehnmarkschein in den Klingelbeutel werfen. Das Wetter ist ja gut gewesen. Die ganze Familie ist gesund, und alles ist bereit für den Winter.
Die schönsten Tage sind vorbei. Abends zieht schon etwas Nebel auf, und in der Baumwiese ist das Gras gegen sechs Uhr schon feucht. Es ist mir ein Angang nach drinnen zu gehen, aber draußen wird es schon etwas kühler. Die Plauderstündchen werden etwas kürzer, der Herbst rückt etwas näher. Der Gedanke an ein Feuer im Kamin tut gut. Es war genug Sommer.
Rückste et net, völlste on hüerste et net? Mie Jevöhl sett et mech all e paar dach, derr Suemer es bald üever. De Prume on Piesche send üeverriep. De Wääspe maake sech över de hangejeblievene Vröet her. De Buere hant et Koare all lang en de Schüer. De Loft es schwoar on sööt, möösch.
Bloß de Schwälvkes schiene keene Aacht do drop te han.
Die vleje derr janze Daach, als wenn se et net jedoan kreesche. Et duurt net mie lang, dann solle se wahl op Weasch sen. Derr läste Suemerdaach es vörr mesch Herskir-mes. Dann wött opjedöscht, als woll man alles presenteere, wat derr Herrjott het wasse loate. Wat send werr riek on stoot. Do kannste oahne Wieduen et sonndaachs en de Hommes enne 10-Markschien in der Klengelbüll schmiete. Et het jo alles jotjejange met et wear. De janze Vamillie es jesonk, on alles es parat vörr der wengter.
De schönnste Daach send üever. Et oavens tröckt all jet Neavel op, on en derr Bonget es et Jraas all naat öm säas Uhre. Et es mesch enne Anjang no benne de joan, äver et wött jet köhl buute. De Klängerstöndsches weade e bißke kotter, der Hers röckt e bißke noeder. Derr Jedanke an e Vürrke en derr Kamin deet joot. Et woar jenoch Suemer.
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