
Adveniat
Adveniat
Text Mundart
Text hochdeutsch
Vöel Lüj höbbe noch geen drü’eg Bru’et!
Een Handj voll Ries dr ganzen Daag,
Datt föllt toch sieker neet d Maag!
viele Menschen haben noch kein trockenes Brot!
Nur eine Handvoll Reis den ganzen Tag –
das füllt doch sicher nicht den Magen!
Datt iss vür vöel Lüj eenen Droom!
Sie äte drenke nöem merr opp,
Dä ärme Maag wüerd vollgestoppt!
das ist für viele Menschen ein Traum!
Sie essen, trinken nehmen immer nur auf,
der arme Magen wird völlig überfüllt!
Schenk, Ejer, Kies enn ooch noch Vösch!
Äete se dann neet alles opp,
Schmietenset in dn Avfalltopp!
Schinken, Eier, Käse und auch noch Fisch!
Essen sie dann nicht alles auf,
werfen sie’s in den Abfalleimer!
Wüerd verwennt, datt frech kleen Küntje!
Hett Jündje iss waal stubenrein,
Hät ooch ee Bettje, datt iss fein!
wird verwöhnt das freche kleine Kindchen!
Das Hündchen ist wohl stubenrein,
und hat auch ein eigenes Bettchen – das ist fein!
Dann ee Jäßke aan mit Täsche!
Merr noa een hierlik Hundschmenü,
Schitter in d Park van anger Lüj!
D Katt bienoa geen Mus mie kennt,
Sie wüerd mit Kittekatt verwennt!
Enn opp hett Sofa sie merr lickt,
Oma ee Klettje vür höer strickt!
dann ein Jäckchen an – mit Taschen!
Danach ein herrliches Hundsmenue,
scheißt er in den Park von anderen Leuten!
Die Katze kennt kaum noch eine Maus,
sie wird mit Katzenfutter verwöhnt zu Haus!
Und auf dem Sofa sie nur noch liegt,
Oma strickt ihr noch ein Kleidchen!
Biej jiedereen aan Dür enn Hart!
Denkt dann enns aan die gru’ete Nu’et,
Enn gäft, datt ärm Lüj kriege Bru’et!
bei jedermann an Tür und Herz!
Denkt dann einmal an die große Not,
und gebt, damit arme Menschen Brot bekommen!
Text Mundart
Adveniat
In d Welt do’e iss gru’ete Nu’et,
Vöel Lüj höbbe noch geen drü’eg Bru’et!
Een Handj voll Ries dr ganzen Daag,
Datt föllt toch sieker neet d Maag!
Biej uss doa kennt mn su’egett koom,
Datt iss vür vöel Lüj eenen Droom!
Sie äte drenke nöem merr opp,
Dä ärme Maag wüerd vollgestoppt!
Jieden Daag wüerd merr oppgedöscht,
Schenk, Ejer, Kies enn ooch noch Vösch!
Äete se dann neet alles opp,
Schmietenset in dn Avfalltopp!
Enn d Noaber sien schu’en Hündje,
Wüerd verwennt, datt frech kleen Küntje!
Hett Jündje iss waal stubenrein,
Hät ooch ee Bettje, datt iss fein!
Jieden Daag wüerd hä gewäsche,
Dann ee Jäßke aan mit Täsche!
Merr noa een hierlik Hundschmenü,
Schitter in d Park van anger Lüj!
D Katt bienoa geen Mus mie kennt,
Sie wüerd mit Kittekatt verwennt!
Enn opp hett Sofa sie merr lickt,
Oma ee Klettje vür höer strickt!
Mit Christmess kloppt Adveniat,
Biej jiedereen aan Dür enn Hart!
Denkt dann enns aan die gru’ete Nu’et,
Enn gäft, datt ärm Lüj kriege Bru’et!
Text hochdeutsch
Adveniat
In der Welt, da ist große Not,
viele Menschen haben noch kein trockenes Brot!
Nur eine Handvoll Reis den ganzen Tag –
das füllt doch sicher nicht den Magen!
Bei uns da kennt man sowas kaum,
das ist für viele Menschen ein Traum!
Sie essen, trinken nehmen immer nur auf,
der arme Magen wird völlig überfüllt!
Jeden Tag wird immer nur aufgetischt –
Schinken, Eier, Käse und auch noch Fisch!
Essen sie dann nicht alles auf,
werfen sie’s in den Abfalleimer!
Beim Nachbarn sein schönes Hündchen,
wird verwöhnt das freche kleine Kindchen!
Das Hündchen ist wohl stubenrein,
und hat auch ein eigenes Bettchen – das ist fein!
Jeden Tag wird er gewaschen,
dann ein Jäckchen an – mit Taschen!
Danach ein herrliches Hundsmenue,
scheißt er in den Park von anderen Leuten!
Die Katze kennt kaum noch eine Maus,
sie wird mit Katzenfutter verwöhnt zu Haus!
Und auf dem Sofa sie nur noch liegt,
Oma strickt ihr noch ein Kleidchen!
Zu Weihnachten klopft „Adveniat“
bei jedermann an Tür und Herz!
Denkt dann einmal an die große Not,
und gebt, damit arme Menschen Brot bekommen!
Dann zeig es uns!
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Über diesen Mundartbeitrag
Adveniat
In der Welt, da ist große Not,
viele Menschen haben noch kein trockenes Brot!
Nur eine Handvoll Reis den ganzen Tag –
das füllt doch sicher nicht den Magen!
Bei uns da kennt man sowas kaum,
das ist für viele Menschen ein Traum!
Sie essen, trinken nehmen immer nur auf,
der arme Magen wird völlig überfüllt!
Jeden Tag wird immer nur aufgetischt –
Schinken, Eier, Käse und auch noch Fisch!
Essen sie dann nicht alles auf,
werfen sie’s in den Abfalleimer!
Beim Nachbarn sein schönes Hündchen,
wird verwöhnt das freche kleine Kindchen!
Das Hündchen ist wohl stubenrein,
und hat auch ein eigenes Bettchen – das ist fein!
Jeden Tag wird er gewaschen,
dann ein Jäckchen an – mit Taschen!
Danach ein herrliches Hundsmenue,
scheißt er in den Park von anderen Leuten!
Die Katze kennt kaum noch eine Maus,
sie wird mit Katzenfutter verwöhnt zu Haus!
Und auf dem Sofa sie nur noch liegt,
Oma strickt ihr noch ein Kleidchen!
Zu Weihnachten klopft „Adveniat“
bei jedermann an Tür und Herz!
Denkt dann einmal an die große Not,
und gebt, damit arme Menschen Brot bekommen!
Adveniat
In d Welt do’e iss gru’ete Nu’et,
Vöel Lüj höbbe noch geen drü’eg Bru’et!
Een Handj voll Ries dr ganzen Daag,
Datt föllt toch sieker neet d Maag!
Biej uss doa kennt mn su’egett koom,
Datt iss vür vöel Lüj eenen Droom!
Sie äte drenke nöem merr opp,
Dä ärme Maag wüerd vollgestoppt!
Jieden Daag wüerd merr oppgedöscht,
Schenk, Ejer, Kies enn ooch noch Vösch!
Äete se dann neet alles opp,
Schmietenset in dn Avfalltopp!
Enn d Noaber sien schu’en Hündje,
Wüerd verwennt, datt frech kleen Küntje!
Hett Jündje iss waal stubenrein,
Hät ooch ee Bettje, datt iss fein!
Jieden Daag wüerd hä gewäsche,
Dann ee Jäßke aan mit Täsche!
Merr noa een hierlik Hundschmenü,
Schitter in d Park van anger Lüj!
D Katt bienoa geen Mus mie kennt,
Sie wüerd mit Kittekatt verwennt!
Enn opp hett Sofa sie merr lickt,
Oma ee Klettje vür höer strickt!
Mit Christmess kloppt Adveniat,
Biej jiedereen aan Dür enn Hart!
Denkt dann enns aan die gru’ete Nu’et,
Enn gäft, datt ärm Lüj kriege Bru’et!
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Adveniat - Adveniat
viele Menschen haben noch kein trockenes Brot!
Nur eine Handvoll Reis den ganzen Tag –
das füllt doch sicher nicht den Magen!
Vöel Lüj höbbe noch geen drü’eg Bru’et!
Een Handj voll Ries dr ganzen Daag,
Datt föllt toch sieker neet d Maag!
das ist für viele Menschen ein Traum!
Sie essen, trinken nehmen immer nur auf,
der arme Magen wird völlig überfüllt!
Datt iss vür vöel Lüj eenen Droom!
Sie äte drenke nöem merr opp,
Dä ärme Maag wüerd vollgestoppt!
Schinken, Eier, Käse und auch noch Fisch!
Essen sie dann nicht alles auf,
werfen sie’s in den Abfalleimer!
Schenk, Ejer, Kies enn ooch noch Vösch!
Äete se dann neet alles opp,
Schmietenset in dn Avfalltopp!
wird verwöhnt das freche kleine Kindchen!
Das Hündchen ist wohl stubenrein,
und hat auch ein eigenes Bettchen – das ist fein!
Wüerd verwennt, datt frech kleen Küntje!
Hett Jündje iss waal stubenrein,
Hät ooch ee Bettje, datt iss fein!
dann ein Jäckchen an – mit Taschen!
Danach ein herrliches Hundsmenue,
scheißt er in den Park von anderen Leuten!
Die Katze kennt kaum noch eine Maus,
sie wird mit Katzenfutter verwöhnt zu Haus!
Und auf dem Sofa sie nur noch liegt,
Oma strickt ihr noch ein Kleidchen!
Dann ee Jäßke aan mit Täsche!
Merr noa een hierlik Hundschmenü,
Schitter in d Park van anger Lüj!
D Katt bienoa geen Mus mie kennt,
Sie wüerd mit Kittekatt verwennt!
Enn opp hett Sofa sie merr lickt,
Oma ee Klettje vür höer strickt!
bei jedermann an Tür und Herz!
Denkt dann einmal an die große Not,
und gebt, damit arme Menschen Brot bekommen!
Biej jiedereen aan Dür enn Hart!
Denkt dann enns aan die gru’ete Nu’et,
Enn gäft, datt ärm Lüj kriege Bru’et!
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viele Menschen haben noch kein trockenes Brot!
Nur eine Handvoll Reis den ganzen Tag –
das füllt doch sicher nicht den Magen!
Bei uns da kennt man sowas kaum,
das ist für viele Menschen ein Traum!
Sie essen, trinken nehmen immer nur auf,
der arme Magen wird völlig überfüllt!
Jeden Tag wird immer nur aufgetischt –
Schinken, Eier, Käse und auch noch Fisch!
Essen sie dann nicht alles auf,
werfen sie’s in den Abfalleimer!
Beim Nachbarn sein schönes Hündchen,
wird verwöhnt das freche kleine Kindchen!
Das Hündchen ist wohl stubenrein,
und hat auch ein eigenes Bettchen – das ist fein!
Jeden Tag wird er gewaschen,
dann ein Jäckchen an – mit Taschen!
Danach ein herrliches Hundsmenue,
scheißt er in den Park von anderen Leuten!
Die Katze kennt kaum noch eine Maus,
sie wird mit Katzenfutter verwöhnt zu Haus!
Und auf dem Sofa sie nur noch liegt,
Oma strickt ihr noch ein Kleidchen!
Zu Weihnachten klopft „Adveniat“
bei jedermann an Tür und Herz!
Denkt dann einmal an die große Not,
und gebt, damit arme Menschen Brot bekommen!
Adveniat
In d Welt do’e iss gru’ete Nu’et,
Vöel Lüj höbbe noch geen drü’eg Bru’et!
Een Handj voll Ries dr ganzen Daag,
Datt föllt toch sieker neet d Maag!
Biej uss doa kennt mn su’egett koom,
Datt iss vür vöel Lüj eenen Droom!
Sie äte drenke nöem merr opp,
Dä ärme Maag wüerd vollgestoppt!
Jieden Daag wüerd merr oppgedöscht,
Schenk, Ejer, Kies enn ooch noch Vösch!
Äete se dann neet alles opp,
Schmietenset in dn Avfalltopp!
Enn d Noaber sien schu’en Hündje,
Wüerd verwennt, datt frech kleen Küntje!
Hett Jündje iss waal stubenrein,
Hät ooch ee Bettje, datt iss fein!
Jieden Daag wüerd hä gewäsche,
Dann ee Jäßke aan mit Täsche!
Merr noa een hierlik Hundschmenü,
Schitter in d Park van anger Lüj!
D Katt bienoa geen Mus mie kennt,
Sie wüerd mit Kittekatt verwennt!
Enn opp hett Sofa sie merr lickt,
Oma ee Klettje vür höer strickt!
Mit Christmess kloppt Adveniat,
Biej jiedereen aan Dür enn Hart!
Denkt dann enns aan die gru’ete Nu’et,
Enn gäft, datt ärm Lüj kriege Bru’et!
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viele Menschen haben noch kein trockenes Brot!
Nur eine Handvoll Reis den ganzen Tag –
das füllt doch sicher nicht den Magen!
Vöel Lüj höbbe noch geen drü’eg Bru’et!
Een Handj voll Ries dr ganzen Daag,
Datt föllt toch sieker neet d Maag!
das ist für viele Menschen ein Traum!
Sie essen, trinken nehmen immer nur auf,
der arme Magen wird völlig überfüllt!
Datt iss vür vöel Lüj eenen Droom!
Sie äte drenke nöem merr opp,
Dä ärme Maag wüerd vollgestoppt!
Schinken, Eier, Käse und auch noch Fisch!
Essen sie dann nicht alles auf,
werfen sie’s in den Abfalleimer!
Schenk, Ejer, Kies enn ooch noch Vösch!
Äete se dann neet alles opp,
Schmietenset in dn Avfalltopp!
wird verwöhnt das freche kleine Kindchen!
Das Hündchen ist wohl stubenrein,
und hat auch ein eigenes Bettchen – das ist fein!
Wüerd verwennt, datt frech kleen Küntje!
Hett Jündje iss waal stubenrein,
Hät ooch ee Bettje, datt iss fein!
dann ein Jäckchen an – mit Taschen!
Danach ein herrliches Hundsmenue,
scheißt er in den Park von anderen Leuten!
Die Katze kennt kaum noch eine Maus,
sie wird mit Katzenfutter verwöhnt zu Haus!
Und auf dem Sofa sie nur noch liegt,
Oma strickt ihr noch ein Kleidchen!
Dann ee Jäßke aan mit Täsche!
Merr noa een hierlik Hundschmenü,
Schitter in d Park van anger Lüj!
D Katt bienoa geen Mus mie kennt,
Sie wüerd mit Kittekatt verwennt!
Enn opp hett Sofa sie merr lickt,
Oma ee Klettje vür höer strickt!
bei jedermann an Tür und Herz!
Denkt dann einmal an die große Not,
und gebt, damit arme Menschen Brot bekommen!
Biej jiedereen aan Dür enn Hart!
Denkt dann enns aan die gru’ete Nu’et,
Enn gäft, datt ärm Lüj kriege Bru’et!
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