
Zint Jüedrüj
Sankt Jodokus (Zint Jüedrüj)
Text Mundart
Text hochdeutsch
so sät eh Sprüekwuat, oet bekonk,
die Schörkar, die ör Rauw jehat,
die nömmt man och werr bej d’r Joenk.
so sagt ein Sprichwort, alt bekannt.
Die Schubkarre, die ihre Ruhe gehabt hat,
nimmt man nun auch wieder auf den Gang (Betrieb).
die zeije Kiene, jrön on deck,
si wiäden en d’r Jat jepoett,
an’t Wiär doenn et Jedeie leggt.
sie zeigen Keime, grün und dick,
sie werden in den Garten gepflanzt,
und am Wetter dann das Gedeihen liegt.
de Mäzblom hööft de Jlock all huech,
wänn man so kickt d’r Jat eren,
süüt man Fiölkes an de Muer.
die Märzblume hebt die Glocke schon hoch,
wenn man so in den Garten schaut,
sieht man Veilchen an der Mauer.
do es et Fröjuar met sine Staat.
Kommt mar eruut, d’r Wänkter es öm.
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat.
da ist das Frühjahr mit seinem Stolz.
Komm nur heraus, der Winter ist um.
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten.
Text Mundart
Zint Jüedrüj
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat,
so sät eh Sprüekwuat, oet bekonk,
die Schörkar, die ör Rauw jehat,
die nömmt man och werr bej d’r Joenk.
Die Iäpele, die werr opjesoett,
die zeije Kiene, jrön on deck,
si wiäden en d’r Jat jepoett,
an’t Wiär doenn et Jedeie leggt.
Jrasblömkes, Krokus, blöjn all schönn,
de Mäzblom hööft de Jlock all huech,
wänn man so kickt d’r Jat eren,
süüt man Fiölkes an de Muer.
Nu sett net en de Stuef eröm,
do es et Fröjuar met sine Staat.
Kommt mar eruut, d’r Wänkter es öm.
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat.
Text hochdeutsch
Sankt Jodokus (Zint Jüedrüj)
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten,
so sagt ein Sprichwort, alt bekannt.
Die Schubkarre, die ihre Ruhe gehabt hat,
nimmt man nun auch wieder auf den Gang (Betrieb).
Die Kartoffeln werden wieder aufgesetzt,
sie zeigen Keime, grün und dick,
sie werden in den Garten gepflanzt,
und am Wetter dann das Gedeihen liegt.
Gänseblümchen, Krokusse blühen schön,
die Märzblume hebt die Glocke schon hoch,
wenn man so in den Garten schaut,
sieht man Veilchen an der Mauer.
Nun sitz nicht länger in der Stube herum,
da ist das Frühjahr mit seinem Stolz.
Komm nur heraus, der Winter ist um.
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten.
Schon gewusst?
„Zint Jüedrüj“ (Sankt Jüedrüj oder Jodokus) bezieht sich auf den Heiligen Jodokus, dessen Gedenktag in bäuerlichen Regionen traditionell den Beginn der Gartenarbeit im Frühling markiert.
Dann zeig es uns!
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Über diesen Mundartbeitrag
Sankt Jodokus (Zint Jüedrüj)
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten,
so sagt ein Sprichwort, alt bekannt.
Die Schubkarre, die ihre Ruhe gehabt hat,
nimmt man nun auch wieder auf den Gang (Betrieb).
Die Kartoffeln werden wieder aufgesetzt,
sie zeigen Keime, grün und dick,
sie werden in den Garten gepflanzt,
und am Wetter dann das Gedeihen liegt.
Gänseblümchen, Krokusse blühen schön,
die Märzblume hebt die Glocke schon hoch,
wenn man so in den Garten schaut,
sieht man Veilchen an der Mauer.
Nun sitz nicht länger in der Stube herum,
da ist das Frühjahr mit seinem Stolz.
Komm nur heraus, der Winter ist um.
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten.
Zint Jüedrüj
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat,
so sät eh Sprüekwuat, oet bekonk,
die Schörkar, die ör Rauw jehat,
die nömmt man och werr bej d’r Joenk.
Die Iäpele, die werr opjesoett,
die zeije Kiene, jrön on deck,
si wiäden en d’r Jat jepoett,
an’t Wiär doenn et Jedeie leggt.
Jrasblömkes, Krokus, blöjn all schönn,
de Mäzblom hööft de Jlock all huech,
wänn man so kickt d’r Jat eren,
süüt man Fiölkes an de Muer.
Nu sett net en de Stuef eröm,
do es et Fröjuar met sine Staat.
Kommt mar eruut, d’r Wänkter es öm.
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat.
Zint Jüedrüj - Sankt Jodokus
so sagt ein Sprichwort, alt bekannt.
Die Schubkarre, die ihre Ruhe gehabt hat,
nimmt man nun auch wieder auf den Gang (Betrieb).
so sät eh Sprüekwuat, oet bekonk,
die Schörkar, die ör Rauw jehat,
die nömmt man och werr bej d’r Joenk.
sie zeigen Keime, grün und dick,
sie werden in den Garten gepflanzt,
und am Wetter dann das Gedeihen liegt.
die zeije Kiene, jrön on deck,
si wiäden en d’r Jat jepoett,
an’t Wiär doenn et Jedeie leggt.
die Märzblume hebt die Glocke schon hoch,
wenn man so in den Garten schaut,
sieht man Veilchen an der Mauer.
de Mäzblom hööft de Jlock all huech,
wänn man so kickt d’r Jat eren,
süüt man Fiölkes an de Muer.
da ist das Frühjahr mit seinem Stolz.
Komm nur heraus, der Winter ist um.
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten.
do es et Fröjuar met sine Staat.
Kommt mar eruut, d’r Wänkter es öm.
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat.

Zint Jüedrüj – Sankt Jodokus
Zint Jüedrüj – Sankt Jodokus

Komm lott os danze – Komm lass uns tanzen
Komm lott os danze – Komm lass uns tanzen

Ostere oder ooch Poasche – Ostern oder auch Poasche
Ostere oder ooch Poasche – Ostern oder auch Poasche

Barbara-Tak – Barbarazweig
Barbara-Tak – Barbarazweig
Zint Jüedrüj – Sankt Jodokus
Sankt Jodokus (Zint Jüedrüj)
Zint Jüedrüj
Sankt Jodokus (Zint Jüedrüj)
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten,
so sagt ein Sprichwort, alt bekannt.
Die Schubkarre, die ihre Ruhe gehabt hat,
nimmt man nun auch wieder auf den Gang (Betrieb).
Die Kartoffeln werden wieder aufgesetzt,
sie zeigen Keime, grün und dick,
sie werden in den Garten gepflanzt,
und am Wetter dann das Gedeihen liegt.
Gänseblümchen, Krokusse blühen schön,
die Märzblume hebt die Glocke schon hoch,
wenn man so in den Garten schaut,
sieht man Veilchen an der Mauer.
Nun sitz nicht länger in der Stube herum,
da ist das Frühjahr mit seinem Stolz.
Komm nur heraus, der Winter ist um.
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten.
Zint Jüedrüj
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat,
so sät eh Sprüekwuat, oet bekonk,
die Schörkar, die ör Rauw jehat,
die nömmt man och werr bej d’r Joenk.
Die Iäpele, die werr opjesoett,
die zeije Kiene, jrön on deck,
si wiäden en d’r Jat jepoett,
an’t Wiär doenn et Jedeie leggt.
Jrasblömkes, Krokus, blöjn all schönn,
de Mäzblom hööft de Jlock all huech,
wänn man so kickt d’r Jat eren,
süüt man Fiölkes an de Muer.
Nu sett net en de Stuef eröm,
do es et Fröjuar met sine Staat.
Kommt mar eruut, d’r Wänkter es öm.
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat.
Zint Jüedrüj - Sankt Jodokus
so sagt ein Sprichwort, alt bekannt.
Die Schubkarre, die ihre Ruhe gehabt hat,
nimmt man nun auch wieder auf den Gang (Betrieb).
so sät eh Sprüekwuat, oet bekonk,
die Schörkar, die ör Rauw jehat,
die nömmt man och werr bej d’r Joenk.
sie zeigen Keime, grün und dick,
sie werden in den Garten gepflanzt,
und am Wetter dann das Gedeihen liegt.
die zeije Kiene, jrön on deck,
si wiäden en d’r Jat jepoett,
an’t Wiär doenn et Jedeie leggt.
die Märzblume hebt die Glocke schon hoch,
wenn man so in den Garten schaut,
sieht man Veilchen an der Mauer.
de Mäzblom hööft de Jlock all huech,
wänn man so kickt d’r Jat eren,
süüt man Fiölkes an de Muer.
da ist das Frühjahr mit seinem Stolz.
Komm nur heraus, der Winter ist um.
Sankt Jodokus trägt die Schaufel zum Garten.
do es et Fröjuar met sine Staat.
Kommt mar eruut, d’r Wänkter es öm.
Zint Jüedrüj drächt de Schöpp non d’r Jat.
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„Zint Jüedrüj“ (Sankt Jüedrüj oder Jodokus) bezieht sich auf den Heiligen Jodokus, dessen Gedenktag in bäuerlichen Regionen traditionell den Beginn der Gartenarbeit im Frühling markiert.


