
Text Mundart
Text hochdeutsch
vörr de wilak, wor en klen Wi-etschaft; die Lü haue be ön
klen Bur-schaft och e Jlas-Be-er-Jeschäft.
In der Wilak (Name) hatten die Drüttches (Name) einen Bend (Auenwiese). An dem Weg kurz vor der Wilak war eine kleine Wirtschaft; die Leute dort betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft auch ein Glas-Bier-Geschäft.
“Herrgöttchen heut so schön, wir machen mal ein Päuschen und gehen uns ein Glas Bier trinken.“
Nee, säät die Frau, datt kann net joot sin, datt Be-er es doch noch ut et selbe Fättsche!
„Letztes Jahr war das Bier, das wir hier getrunken haben, aber viel leckerer!”
Text Mundart
Datt lecker Be-er
En die Wilak haue de Drütsches ene Benk. An der wiäg kott
vörr de wilak, wor en klen Wi-etschaft; die Lü haue be ön
klen Bur-schaft och e Jlas-Be-er-Jeschäft.
Wenn et nu ärg düschtig woar, jinge die Jonges sech do e Jlas Be-er drenke!
Et Johrs drop jing ech och met heure. Et woar wärm on düschtig; op ens heschet et: “Harr-jöttsche es so schönn ant heure, verr make maar ens e Päuske on jont os e Jlas Be-er drenke. ”
Op ens sat ene vörr die Frau: „Vörig Johr woar dat Beer, watt verr he jedronke hant, evell lekkerer!”
Nee, säät die Frau, datt kann net joot sin, datt Be-er es doch noch ut et selbe Fättsche!
Text hochdeutsch
Das leckere Bier
In der Wilak (Name) hatten die Drüttches (Name) einen Bend (Auenwiese). An dem Weg kurz vor der Wilak war eine kleine Wirtschaft; die Leute dort betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft auch ein Glas-Bier-Geschäft.
Wenn es nun sehr heiß und durstig war, gingen die Jungen dorthin, um ein Glas Bier zu trinken!
Im nächsten Jahr ging ich auch mit Heu machen. Es war warm und durstig; auf einmal hieß es:
“Herrgöttchen heut so schön, wir machen mal ein Päuschen und gehen uns ein Glas Bier trinken.“
Auf einmal sagte einer zu der Wirtin:
„Letztes Jahr war das Bier, das wir hier getrunken haben, aber viel leckerer!”
„Nein“, sagte die Frau, „das kann nicht sein — das Bier ist doch noch aus demselben Fässchen!“
Dann zeig es uns!
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Über diesen Mundartbeitrag
Das leckere Bier
In der Wilak (Name) hatten die Drüttches (Name) einen Bend (Auenwiese). An dem Weg kurz vor der Wilak war eine kleine Wirtschaft; die Leute dort betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft auch ein Glas-Bier-Geschäft.
Wenn es nun sehr heiß und durstig war, gingen die Jungen dorthin, um ein Glas Bier zu trinken!
Im nächsten Jahr ging ich auch mit Heu machen. Es war warm und durstig; auf einmal hieß es:
“Herrgöttchen heut so schön, wir machen mal ein Päuschen und gehen uns ein Glas Bier trinken.“
Auf einmal sagte einer zu der Wirtin:
„Letztes Jahr war das Bier, das wir hier getrunken haben, aber viel leckerer!”
„Nein“, sagte die Frau, „das kann nicht sein — das Bier ist doch noch aus demselben Fässchen!“
Datt lecker Be-er
En die Wilak haue de Drütsches ene Benk. An der wiäg kott
vörr de wilak, wor en klen Wi-etschaft; die Lü haue be ön
klen Bur-schaft och e Jlas-Be-er-Jeschäft.
Wenn et nu ärg düschtig woar, jinge die Jonges sech do e Jlas Be-er drenke!
Et Johrs drop jing ech och met heure. Et woar wärm on düschtig; op ens heschet et: “Harr-jöttsche es so schönn ant heure, verr make maar ens e Päuske on jont os e Jlas Be-er drenke. ”
Op ens sat ene vörr die Frau: „Vörig Johr woar dat Beer, watt verr he jedronke hant, evell lekkerer!”
Nee, säät die Frau, datt kann net joot sin, datt Be-er es doch noch ut et selbe Fättsche!
Datt lecker Be-er - Das leckere Bier
In der Wilak (Name) hatten die Drüttches (Name) einen Bend (Auenwiese). An dem Weg kurz vor der Wilak war eine kleine Wirtschaft; die Leute dort betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft auch ein Glas-Bier-Geschäft.
vörr de wilak, wor en klen Wi-etschaft; die Lü haue be ön
klen Bur-schaft och e Jlas-Be-er-Jeschäft.
“Herrgöttchen heut so schön, wir machen mal ein Päuschen und gehen uns ein Glas Bier trinken.“
„Letztes Jahr war das Bier, das wir hier getrunken haben, aber viel leckerer!”
Nee, säät die Frau, datt kann net joot sin, datt Be-er es doch noch ut et selbe Fättsche!

Heemwieh – Heimweh
Heemwieh – Heimweh

Datt lecker Be-er – Das leckere Bier
Datt lecker Be-er – Das leckere Bier

Muttertag – Muttertag
Muttertag – Muttertag

De Feuerwehr – Die Feuerwehr
De Feuerwehr – Die Feuerwehr
Datt lecker Be-er – Das leckere Bier
Das leckere Bier
In der Wilak (Name) hatten die Drüttches (Name) einen Bend (Auenwiese). An dem Weg kurz vor der Wilak war eine kleine Wirtschaft; die Leute dort betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft auch ein Glas-Bier-Geschäft.
Wenn es nun sehr heiß und durstig war, gingen die Jungen dorthin, um ein Glas Bier zu trinken!
Im nächsten Jahr ging ich auch mit Heu machen. Es war warm und durstig; auf einmal hieß es:
“Herrgöttchen heut so schön, wir machen mal ein Päuschen und gehen uns ein Glas Bier trinken.“
Auf einmal sagte einer zu der Wirtin:
„Letztes Jahr war das Bier, das wir hier getrunken haben, aber viel leckerer!”
„Nein“, sagte die Frau, „das kann nicht sein — das Bier ist doch noch aus demselben Fässchen!“
Datt lecker Be-er
En die Wilak haue de Drütsches ene Benk. An der wiäg kott
vörr de wilak, wor en klen Wi-etschaft; die Lü haue be ön
klen Bur-schaft och e Jlas-Be-er-Jeschäft.
Wenn et nu ärg düschtig woar, jinge die Jonges sech do e Jlas Be-er drenke!
Et Johrs drop jing ech och met heure. Et woar wärm on düschtig; op ens heschet et: “Harr-jöttsche es so schönn ant heure, verr make maar ens e Päuske on jont os e Jlas Be-er drenke. ”
Op ens sat ene vörr die Frau: „Vörig Johr woar dat Beer, watt verr he jedronke hant, evell lekkerer!”
Nee, säät die Frau, datt kann net joot sin, datt Be-er es doch noch ut et selbe Fättsche!
Datt lecker Be-er - Das leckere Bier
In der Wilak (Name) hatten die Drüttches (Name) einen Bend (Auenwiese). An dem Weg kurz vor der Wilak war eine kleine Wirtschaft; die Leute dort betrieben neben einer kleinen Landwirtschaft auch ein Glas-Bier-Geschäft.
vörr de wilak, wor en klen Wi-etschaft; die Lü haue be ön
klen Bur-schaft och e Jlas-Be-er-Jeschäft.
“Herrgöttchen heut so schön, wir machen mal ein Päuschen und gehen uns ein Glas Bier trinken.“
„Letztes Jahr war das Bier, das wir hier getrunken haben, aber viel leckerer!”
Nee, säät die Frau, datt kann net joot sin, datt Be-er es doch noch ut et selbe Fättsche!


